Elisabetta Foradori

Trentino

In den Dolomiten daheim, übernahm Elisabetta Foradori 1985 das elterliche Weingut in Mezzolombardo. Schon schnell erkannte sie das Potential der dort fast vergessenen Rebsorte Teroldego und erweckte sie durch eine Revolution zu neuem Leben. Schritt für Schritt reduzierte sie die Ernteerträge um zwei Drittel und stellte die Rebzeilen auf lichtdurchflutete statt schattige Erziehungsform um. Inzwischen hat sie ihr Weingut auf biodynamischen Ausbau umgestellt und nutzt Amphoren für die Reifung ihrer Weine. Ihr “Granato“ zählt zu den besten Weinen Italiens.


BIO 2016 Manzoni Bianco Vigneti delle Dolomiti

trocken, Aromen von reifer Birne und Pfirsich, zarte Frucht, cremig, würziger Nachhall

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Italien

Weinbau hat in Italien in allen 20 Regionen große Bedeutung und das schon seit mehreren Jahrhunderten. Verwöhnt vom milden Klima des Mittelmeers und der geographischen Vielfalt des Landes, bieten sich im ganzen Land ideale Voraussetzungen für das Gedeihen der Reben an. Die geographischen Abgrenzungen der Weinbauregionen, die Festlegung der traditionellen Rebsorten, der Erntemengen und der Ausbaumethoden stabilisierten die Qualität der Italienischen Weine in den letzten Jahren deutlich.
Wein ist in Italien ein fester Bestandteil des Alltags und kaum ein anderes Weinbauland verfügt über eine so große Vielfalt an Weinstilen und einheimischen Rebsorten, wie Italien. Schon die alten Griechen nannten das Land Oinotria, was so viel heißt wie, Land der an Pfählen gezogenen Reben. Beginnend in den Alpen, im Aostatal über das Piemont und die Hügel der Toskana bis nach Sizilien wird Wein von verlässlicher und günstiger Qualität für den Alltag bis hin zu außergewöhnlichen und unglaublich langlebigen Gewächsen für den Kenner produziert. Fest im Verbund mit dem Wein steht auch immer die italienische Küche und Geselligkeit. Erst diese Symbiose macht Italien so unvergesslich.

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