Weingut Böhme und Töchter

Saale-Unstrut

Seit 1986 ist Wein bei Böhmes in Gleina Familiensache. In dem kleinen Gut an Saale und Unstrut arbeiten drei Generationen gemeinsam an Weinen aus einzigartigen Lagen der Region. Auf einer Fläche von rund vier Hektar wachsen die Trauben in der Großlage Freyburger Schweigenberg und werden im hauseigenen Keller gekeltert und ausgebaut. In der Weinregion Saale-Unstrut sorgen sonnenreiche Sommer für eine gute Traubenreife, eine Herausforderung stellen dagegen die kalten Winter dar. Erst durch gezielte Reb- und Bodenpflege sowie Ertragsregulierung, vor allem aber durch das Geschick des Winzers im Keller, entstehen hochwertige und unverwechselbare Weine.
Der aktuelle Gault Millau bestätigt die herausragende Qualität der Weine: »Frank Böhme hat seinen Platz in der Kategorie der besten Erzeuger weiter gefestigt.«

Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für denWeinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

Saale-Unstrut

Die Weinberge des Anbaugebiets Saale-Unstrut erstrecken sich um die beiden Flüsse nach denen es benannt wurde, südwestlich von Leipzig. Das nördlichste Anbaugebiet Deutschlands gehört zu den Kleinsten und verläuft auf dem 51. Breitengrad. Durch die langen Winter- und Frühjahrsfröste reduzieren sich die Erträge der Rebstöcke schon auf natürliche Weise. Daher suchten die Winzer schon sehr früh die geschützten Lagen in Flussnähe. Im 12. Jahrhundert begannen die Zisterzienser, die Reben an den kargen Muschelkalk- und Buntsandsteinhängen zu pflanzen - auf einer Fläche von ca. 10.000 Hektar. Heute dominieren in den Weinbergen die weißen Rebsorten, wie Müller-Thurgau, Weißburgunder, Silvaner, Riesling, die meist trocken, leicht und aromatisch ausgeprägt sind . Zu einem Viertel sind Weinberge mit Spätburgunder, Portugieser, Zweigelt und Dornfelder bepflanzt.

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