Markus Schneider

Pfalz

Früher arbeitete die Familie Schneider als Obstbauern und hatte nebenher ein paar Hektar Weingärten. Nach seiner Lehre bei Bürklin-Wolf machte Markus Schneider 1994 seinen ersten Wein. In wenigen Jahren, mit viel Engagement der ganzen Familie, entwickelte er sich zu einem bemerkenswerten und ausgezeichneten Weinmacher, auf das Höchste gelobt von der Fachpresse. Die Weißweine sind elegant, mineralisch und reintönig. Die Rotweine sind kraft- und ausdrucksvoll. Der Inhalt der Weinflaschen spiegelt sich in den ausgewählten Namen auf den ansprechenden Etiketten wieder.

Das Magazin »Der Feinschmecker« kürte Markus Schneider 2003 zum »Newcomer« und der »GaultMillau« feierte ihn als seine »Entdeckung des Jahres 2006«. Markus Schneider ist ein ambitionierter Weinmacher, der sehr erfolgreich bewahrenswerte Traditionen mit frischen Ideen verbindet, Stuart Pigott spricht von »beeindruckenden Weininnovationen«.


2014 »Steinsatz«

Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc

trocken, komplexer, kraftvoller Rotwein mit Aromen von Pflaumen, Kirschen, schwarzen Johannisbeeren, Schokolade und feine Röstnoten


2015 »Tohuwabohu«

Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc

trocken, kräftig, würzig, tintig


2016 »Ursprung«

Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Portugieser

trocken, füllige Frucht, schokoladige Noten


2017 »Black Print«

Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Dorsa, Syrah und Blaufränkisch

trocken, konzentriert, rauchig, intensive schwarze Beerenfrucht, schmeichelnd schokoladige Noten, feinwürzig


2014 »Holy Moly«

100% Syrah
trocken, kraftvoll, dichte Tannine

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Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für den Weinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

Pfalz

Die Pfälzer sprechen von ihrer Heimat gern von der Toskana Deutschlands. Und tatsächlich zählt das Anbaugebiet zu den Wärmsten. Die 80 km langen Rebhänge entlang des Pfälzer Wald bieten den Rebstöcken ausreichend Schutz vor Kälte und zu viel Niederschlag. Die Rheinebene dient zusätzlich als Wärmespeicher, was die Trauben teilweise bis in den November noch ausreifen lässt. Königin der Pfalz ist die Rieslingtraube, die hier von filigran bis ausladend fruchtig daherkommt. Noch in den Neunziger Jahren bildete Neustadt an der Weinstraße die Grenze zwischen den berühmten Lagen der nordpfälzer Haardt und den eher ländlichen Weinen der Südpfalz. Inzwischen ist die gesamte Pfalz ein Sammelbecken an dynamischen jungen Winzertalenten, deren Weine geschmacklich und qualitativ auf einem hohen Niveau sind. Obendrein ist das Gebiet auch noch ein sehr reizvolles und einladendes mit vielen geschmückten romantischen Weindörfern und seinen Fachwerkhäusern.

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