Weingut Born

Saale-Unstrut

Im Weinbauort Höhnstedt am Süßen See im Norden der Weinregion Saale-Unstrut liegen die 7 Hektar Rebfläche des Weingutes Born. Seit dem Jahr 1990 bewirtschafteten Günter Born und sein Vater die Flächen als privates Weingut. Die Weinbautradition der Familie Born geht bis in die Mitte des 18. Jahrhundert zurück. Jetzt halten die Diplom-Önologin Elisabeth Born und ihr Partner Jochen das Zepter der Weinbereitung in ihren Händen.

Aus jedem individuellen Jahrgang nachhaltige und facettenreiche Weine zu erzeugen, ist Antrieb und erklärtes Ziel der Weinfamilie. Das erfordert Sorgalt im Weinberg und in den Weinkellern, die sich jedoch mehr als lohnt: »Die Basisweine sind sehr reizvoll und machen Lust auf mehr«, lobt der Gault Millau.


2018 »Pink Pony«

saftig, mit Noten von gereiften Himbeeren und Erdbeeren, leichtfüßig und frisch


2017 Weißburgunder »BREITENGRAD 51«

trocken, feiner Duft nach Honigmelone, etwas Vanille, ganz zarter Holzton, sehr elegant, filigran, lebendig, fein und mit großer Finesse


2018 »BORN TO BE WINE«

Cuvée aus Sauvignon Blanc, Riesling und Traminer

trocken, Genuss pur, duftig, leicht und erfrischend


2018 Müller-Thurgau

trocken, feine Aromatik von exotischen Früchten, milde Säure


2017 Weißburgunder »Höhnstedt«

trocken, kraftvoller Wein mit reicher gelber Frucht, leicht nussig, belebend frisch


2016 »Graf Mansfeld«

Cuvée aus Blauer Zweigelt und Spätburgunder

trocken, feine Würze des Zweigelt und frische Kirscharomatik des Spätburgunder, dezente Holz- und Vanillenote


2018 Gutedel

trocken, mit dezentem Fruchtbukett und einem mineralischen Ton, sehr bekömmlich und unkompliziert,
allein oder zu leichten Gerichten

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Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für den Weinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

Saale-Unstrut

Die Weinberge des Anbaugebiets Saale-Unstrut erstrecken sich um die beiden Flüsse nach denen es benannt wurde, südwestlich von Leipzig. Das nördlichste Anbaugebiet Deutschlands gehört zu den Kleinsten und verläuft auf dem 51. Breitengrad. Durch die langen Winter- und Frühjahrsfröste reduzieren sich die Erträge der Rebstöcke schon auf natürliche Weise. Daher suchten die Winzer schon sehr früh die geschützten Lagen in Flussnähe. Im 12. Jahrhundert begannen die Zisterzienser, die Reben an den kargen Muschelkalk- und Buntsandsteinhängen zu pflanzen - auf einer Fläche von ca. 10.000 Hektar. Heute dominieren in den Weinbergen die weißen Rebsorten, wie Müller-Thurgau, Weißburgunder, Silvaner, Riesling, die meist trocken, leicht und aromatisch ausgeprägt sind . Zu einem Viertel sind Weinberge mit Spätburgunder, Portugieser, Zweigelt und Dornfelder bepflanzt.

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