Weingut Bretz

Rheinhessen

Seit 300 Jahren ist der Weinbau in dieser Familie zu Hause. Im Jahre 1721 pflanzten die Vorfahren am Petersberg die ersten Rebstöcke und bauten Wein für das Mainzer Welschnonnenkloster an. Der Zusammenhalt der Familie ist auch heute das Herz dieses Weinguts. Horst im Keller und in der Vermarktung. Sein Bruder Harald im Weinberg. Vater Ernst ist durch seine jahrzehntelange Erfahrung immer noch eine unentbehrliche Kraft. Heike, die Ehefrau von Horst, ist im Büro tätig und betreut die Kunden und die nächste Generation wächst bereits harmonisch in das Weingut hinein. Bekömmlichkeit und das eigene Profil zeichnen die Weine des Weinguts aus. Vom Alltagswein bis hin zum Spitzengewächs wird jeder Wein mit Sorgfalt erzeugt. Die Qualität wurde durch viele Preise bestätigt. Auf der grünen Woche 2010 in Berlin erhielt das Weingut die Auszeichnung »Bester Regenterzeuger«. Zudem ist das Familienunternehmen unter den »Top 100 deutscher Weinerzeuger« (DLG Weinguide) zu finden.

»Solide Klasse auf einem sehr homogenen Niveau zeigt dieser Bechtolsheimer Betrieb, der seine Stärken im restsüßen Bereich hat.« (Gault Millau)


Secco Rosé

trocken, mit feiner Aromatik nach frischen roten Johannisbeeren, leicht und spritzig


2017 Weißburgunder

trocken, elegant, saftige Aromen von gelben Früchten


2016 Spätburgunder Rosé

halbtrocken, zarte würzige Note, lachsfarbener Sommerwein


2017 Regent

lieblich, herrlich beeriges Aroma nach reifen roten Früchten


2016 Portugieser Rosé

halbtrocken, Aromen von Erdbeere


2017 Grauburgunder

trocken, elegant, schöne Fruchtaromen


2018 »Fleurant«

Cuvée aus Sauvignon Blanc und Weißburgunder

trocken, frisch, spritzig, toller Sommerwein für den Balkon

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Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für den Weinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

Rheinhessen

Südlich der Rheinkrümmung in Mainz liegt das größte Weinanbaugebiet Deutschlands und erstreckt sich über das Mainzer Becken bis Worms. Lange lag Rheinhessen im Dornröschenschlaf und war Deutschlands Hauptlieferant für billige Markenweine. Inzwischen hat es die junge Winzer-Generation geschafft der Region neues Leben einzuhauchen und macht Rheinhessen-Wein wieder attraktiv. Die Winzer setzen auf traditionelle Weinbereitung, reduzieren verstärkt die Erträge und arbeiten mit wilden Naturhefen statt mit Zuchthefen, was die Weine geschmacklich stärkt und intensiviert. Die Rebsortenvielfalt ist mit Müller-Thurgau, Silvaner, Riesling, Spätburgunder, Portugieser und Dornfelder sehr umfangreich. Doch bekannt ist Rheinhessen für seinen erstklassigen Silvaner.

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