Weingut Dautel

Württemberg


2012 Lemberger »St. Michelsfelder« Großes Gewächs

trocken, Duft von reifen Kirschen und Brombeeren, ein fruchtig, beeriger Auftakt im Mund, am Gaumen entsteht ein spannendes Spiel aus Säure und Gerbstoffen

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Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für denWeinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

Württemberg

Das viertgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands baut Wein entlang des Neckars an, was im Süden um Stuttgart und Remstal beginnt und sich bis nach Franken erstreckt. Außerdem gehört auch ein kleines Stück am Bodensee zum Württemberger Weinland. Weißwein wird hauptsächlich aus der Rieslingtraube gewonnen. Bekannt ist Württemberg aber für seine Rotweine wie Trollinger, Schwarzriesling, Spätburgunder und Lemberger wobei der größte Teil der Weine im „Ländle“ bleibt. Die Württemberger sind sehr stolz auf ihre Weine und genießen fast doppelt so viel Wein wie alle anderen Deutschen.

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