Weingut Egon Schmitt

Pfalz

Mit einer Rebfläche von circa 7 Hektar, ein paar Apfelplantagen und einem kleinen Rebaufzuchtbetrieb legten Inge und Egon Schmitt 1976 den Grundstein für das heute über 20 Hektar umfassende Gut in Bad Dürkheim.
Die Vielfalt der verschiedenen Bodenarten und das einzigartige, fast mediterrane Klima der Rheinebene bilden die Grundlage für ein breites Spektrum an Weinen, rassige Rieslinge und kräftige Burgunder gedeihen ebenso wie feurige Rotweine.

Das Hauptanliegen der Winzerfamilie ist die hohe Qualität des Lesegutes und gleichzeitig der optimale Ausbau im Keller. In den Weinbergen wird nach den Richtlinien des kontrolliert umweltschonenden Weinanbaus gearbeitet. Nach seinem vollendeten Studium an der renommierten Fachhochschule Geisenheim übernahm Sohn Jochen die Arbeit im Keller und Vater Egon widmet sich jetzt wieder ausschließlich dem Weinanbau und liefert seinem Sohn unübertreffliche Ausgangsprodukte, die diesem erst die Produktion der durchgängig hochdekorierten Weine ermöglicht.


2017 Riesling »Drei Steine«

trocken, voller Eleganz und feine Mineralität, Aromen von Pfirsich und reifen Apfel


2018 »Drei Reben Rosé«

Cuvée aus Portugieser, Regent und St.Laurent

trocken, frisch, Aromen von roten Apfel und Nektarinen, der perfekte Frühlings- und Sommerwein für warme Tage und laue Nächte


2018 »Drei Reben Blanc«

Cuvée aus Scheurebe, Rivaner und Cabernet Blanc

trocken, Duft nach Akazienblüten, Aromen von Kiwi und Apfel, ein Wein für warme SommertageAromen

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Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für denWeinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

Pfalz

Die Pfälzer sprechen von ihrer Heimat gern von der Toskana Deutschlands. Und tatsächlich zählt das Anbaugebiet zu den Wärmsten. Die 80 km langen Rebhänge entlang des Pfälzer Wald bieten den Rebstöcken ausreichend Schutz vor Kälte und zu viel Niederschlag. Die Rheinebene dient zusätzlich als Wärmespeicher, was die Trauben teilweise bis in den November noch ausreifen lässt. Königin der Pfalz ist die Rieslingtraube, die hier von filigran bis ausladend fruchtig daherkommt. Noch in den Neunziger Jahren bildete Neustadt an der Weinstraße die Grenze zwischen den berühmten Lagen der nordpfälzer Haardt und den eher ländlichen Weinen der Südpfalz. Inzwischen ist die gesamte Pfalz ein Sammelbecken an dynamischen jungen Winzertalenten, deren Weine geschmacklich und qualitativ auf einem hohen Niveau sind. Obendrein ist das Gebiet auch noch ein sehr reizvolles und einladendes mit vielen geschmückten romantischen Weindörfern und seinen Fachwerkhäusern.

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