Weingut Martin Frey

Baden

Das Weingut erwuchs aus einem klassischen Mischbetrieb mit Ackerbau und Viehzucht. Als Martin Frey 1995 in den Betrieb einstieg und sein Weinbaustudium abschloss, konzentrierte man sich immer mehr auf die 12 Hektar Weinbaufläche. Auf den verwitterten Gneisböden des Glottertals gedeihen besonders Burgundersorten ausgezeichnet. Auf diesen Weinen liegt auch das Augenmerk des Winzers.
Martin Frey ist einer der 13 Winzer im badischen Breisgau, die sich im Zusammenschluss sehr dafür engagieren nicht im Schatten der Kaiserstühler und Markgräfler Weine zu verschwinden. Die Weine der Region sind auch viel zu gut um unterbewertet zu werden. Durch ihre frische, schlanke, grazile Art, die die Breisgauer Weine der besonderen Lage und dem Klima verdanken, unterscheiden sie sich charakteristisch von den Weinen der anderen badischen Regionen und sind eine Bereicherung für unser Sortiment.


2017 Weißburgunder

trocken, im Bukett feine Aromen von Quitten und Mirabellen, filigrane Säure, sehr schmackhaft und fruchtig


2015 Spätburgunder

trocken, dichter Burgunder mit leuchtend rubinroter Farbe, zarte Kirschnote, feine Tanninstruktur, 50% des Weines wurden im Holzfass ausgebaut


2017 Grauburgunder

trocken, im Bukett frische Zitrusdüfte, Aromen von reifen Stachelbeere


2017 Auxerrois

trocken, Anklänge von Weinbergpfirsich und Sternenfrucht, sehr frische und saftige Säure

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Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für denWeinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

Baden

Das wärmste und sonnenreichste Anbaugebiet Deutschlands liegt zwischen der Tauber im Norden, dem Bodensee und Freiburg im Breisgau. Baden erstreckt sich auf 15.800 Hektar und ist damit das drittgrößte Anbaugebiet Deutschlands. Hier erreichen die Temperaturen im Weinberg die höchsten deutschlandweit und Weinbergslagen heißen schon mal „Backöfele“ oder „Sonnhalde“. Geschützt vor Winden und Niederschlägen liegen die Weinberge zwischen den Vogesen im Elsass und dem Schwarzwald, rheinabwärts. Als einziges Anbaugebiet Deutschlands gehört Baden zur Anbauzone B, wie auch die Champagne und das Elsass. Baden ist bekannt für seine weißen und roten, trockenen Burgunder, die durch ihre moderate Säure sehr bekömmlich sind.

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