Weingut Rings

Pfalz

Das Weingut Rings wurde 1960 gegründet und bestand bis in die neunziger Jahr aus Wein- und Obstbau. Seit 2001 wird es in den Händen der Enkelgeneration von den beiden Brüdern Steffen und Andreas weitergeführt, für die schon seit Kindertagen feststand, dass sie Winzer werden würden. Ihr Weg über die Winzerausbildung führt sie schließlich zum hochwertigen Weinbau. Die inzwischen 31 Hektar in verschiedenen Lagen um Freinsheim sind mit roten und weißen Rebsorten bestückt. Seit einigen Jahren wird in den Weinbergen auch nach ökologischen Bestimmungen gearbeitet.

Mit der Reduzierung der Erträge, der ausschließlichen Handlese und die Selektion der Trauben während der Lese, werden echte Herkunftsweine mit klarer und unkomplizierter Art hergestellt. Damit bereiteten sich die Brüder einen Weg an die Spitze der deutschen Winzer und wurden Jahr für Jahr für Ihre Weine mehrfach ausgezeichnet unter anderem mit dem Deutsche Rotweinpreis 2009. Eine spannende Entwicklung der Weine und ein bisschen unglaublich was hier in den letzten zehn Jahren entstanden ist.


2017 Rings 365 Tage Weiß

Cuvée aus Müller-Thurgau, Chardonnay und Muskateller

trocken, aromatisch, blumig, exotisch-fruchtig, frisch und unkompliziert - eben "easy-drinking" für jeden Tag


2016 »Das kleine Kreuz«

Cuvée aus Merlot St. Laurent, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc

trocken, Aromen von reifen Kirschen und schwarzen Beeren, dunkle Schokolade, Röstaromen, pfeffrige Noten, dichte samtige Tannine, langer Nachhall


2015 »Das Kreuz«

Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot, St. Laurent, Cabernet Franc

trocken, intensive, reife schwarze Frucht von Cassis, Schlehe und Schwarzkirsche, dazu Kakao-, Gewürz- und Zedernholznoten, konzentriert, dichte Struktur mit langem Nachhall


2015 Weißburgunder »Freinsheim«

trocken, feine Birnenfrucht mit angenehmen Röstnoten, sehr frisch, dabei aber trotzdem kompakt mit viel reifer gelber Frucht und feinnerviger Mineralität

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Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für den Weinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

Pfalz

Die Pfälzer sprechen von ihrer Heimat gern von der Toskana Deutschlands. Und tatsächlich zählt das Anbaugebiet zu den Wärmsten. Die 80 km langen Rebhänge entlang des Pfälzer Wald bieten den Rebstöcken ausreichend Schutz vor Kälte und zu viel Niederschlag. Die Rheinebene dient zusätzlich als Wärmespeicher, was die Trauben teilweise bis in den November noch ausreifen lässt. Königin der Pfalz ist die Rieslingtraube, die hier von filigran bis ausladend fruchtig daherkommt. Noch in den Neunziger Jahren bildete Neustadt an der Weinstraße die Grenze zwischen den berühmten Lagen der nordpfälzer Haardt und den eher ländlichen Weinen der Südpfalz. Inzwischen ist die gesamte Pfalz ein Sammelbecken an dynamischen jungen Winzertalenten, deren Weine geschmacklich und qualitativ auf einem hohen Niveau sind. Obendrein ist das Gebiet auch noch ein sehr reizvolles und einladendes mit vielen geschmückten romantischen Weindörfern und seinen Fachwerkhäusern.

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