Weingut Schloss Proschwitz

Sachsen


2020 »Pauline«

Cuvée aus Riesling und Traminer

Eine Hommage an die Mutter von Georg Prinz zur Lippe. Riesling und Traminer spielen hier hervorragend zusammen mit dem aromatischen Duft von Rosenblüten und Grapefruit, am Gaumen reife Birne und zarte Honignoten, abgerundetes harmonisches Süße-Säurespiel im Abgang


2020 Weissburgunder

trocken, im Duft aromatische Quitte und saftige Aprikosen, feine florale Noten mit mineralischem Spiel


2020 Grauburgunder

trocken, frischer Charakter, saftig reife Birnenaromatik, gelbe Steinfrüchte, harmonische Säure


2018 »Moritz«

Cuvée aus Regent, Dornfelder und Spätburgunder

trocken, Aromen dunkler Früchte, weicher Körper, Noten von Vanille und Pfeffer, reife süßliche Tannine


2020 Goldriesling

trocken, aromatisch-frisch, mit saftiger Birnen- und Quittenaromatik, zarter Schmelz und dezente Säure

zurück zur Übersicht

Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für den Weinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

Sachsen

Ein typisches Bild auf dem Weg entlang der Elbe von Meißen nach Pirna sind die steilen Granithänge, an denen auf geschützten Terrassen die Rebstöcke Sachsens wachsen. Das östlichste Weinanbaugebiet Deutschlands pflegt seine Weinberge seit 850 Jahren und gehört mit circa 500 Hektar zu den Kleinsten. Die großen Weinen der Region sind Weißer und Grauer Burgunder sowie Traminer. Sie werden traditionell trocken ausgebaut. Das kontinentale Klima mit seinen kühlen Nacht- und warmen Tagestemperaturen lässt die Trauben langsam reifen, was den Weinen eine reiche Aromen- und Geschmacksfülle verleiht. Als Spezialität gilt der leichte, fruchtig würzige Goldriesling, der ausschließlich in Sachsen angebaut wird.

zurück zur Übersicht