Winzerhof Christian Stahl

Franken

Mit dem Jahrgang 2000 war Christian Stahl für die Weine des Winzerhofs verantwortlich. Seine Leidenschaft für klare, aromatisch-packende Weißweine mit großer Trinkfreude und seine ehrgeizigen Idee vom eigenen Winzerbetrieb überzeugten schon schnell die Weingenießer und -Kritiker. So zeichnete Stuart Pigott, ein renommierter deutscher Weinjournalist, ihn 2008 als „Jungwinzer des Jahres“ aus und schon 2014 feierte ihn die Fachzeitschrift „Falstaff“ als „Nachwuchswinzer des Jahres“.
Ohne den Hintergrund eines über Generationen gewachsenen, traditionellen Weinguts, gestaltete Vater Albrecht Stahl den gemischten landwirtschaftlichen Betrieb Ende der 1980ger Jahre zu einem Weingut um. Aus den anfänglichen 2 Hektaren wuchs der Winzerhof Stahl bis heute auf 20 Hektar Rebfläche entlang der Tauber. Mit seiner unkonventionellen Art Wein zu gestalten nach der Idee: „Wein ist nicht nur ein Kulturgut. Wein muss Freude machen.“, drückte er dem fränkischen Wein ein erfrischendes, junges und modernes Image auf.


2018 »Federstahl prickelnd!«

Cuvee aus Scheurebe, Riesling & Spätburgunder

Saftig, aromatisch, Noten von Johannisbeeren, reifen roten Stachelbeeren, ein Hauch Zitrus.


2017 Scheurebe »Damaszener Stahl«

trocken, exotische Frucht mit feinem eleganten Körper


2017 »Nachschlag«

Cuvée aus Scheurebe und Riesling

trocken, Aromen von reifen exotischen Früchten, milde Säure

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Deutschland

Karge Böden, kühles Klima, steile Weinberge. Die Voraussetzungen für den Weinbau in den deutschen Anbaugebieten, bis zum 51. Breitengrad, sind außergewöhnlich. Meist ist das Ausreifen der Trauben nur in geschützten Lagen, an Flüssen oder Seen, an steilen Süd-Osthängen möglich. Doch sind gerade diese Bedingungen ideale Voraussetzungen, die den Deutschen Wein in seinen Ausprägungen so besonders machen und eine unverwechselbare Balance zwischen Fruchtfülle und feiner Säure in den Weinen hervorbringen. Besonders der Riesling, die meistangebaute Rebsorte in Deutschland, zeigt sein Aromen- und Fruchtsäurespiel sehr vielfältig ausgeprägt.

Leider hat das Image des deutschen Weins in den sechziger bis achtziger Jahren unter der Massenproduktion gelitten. Noch Ende der Achtziger Jahre wurden deutsche Weine als wässrig und süß verschmäht. Inzwischen hat sich eine ganze Generation von Winzern zur Aufgabe gemacht, deutschem Wein ein neues Gesicht zu geben. So hat der Deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren wieder unglaublich an Fahrt gewonnen und ist in Weinkarten weltweit zu finden. Eine bemerkenswerte Leistung des deutschen Winzerhandwerks.

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